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Robinie
Name und Verbreitung:
Die Robinie ( Robinia pseudoacacia, Leguminose ) wird in ihrer Heimat, den USA, kaum genutzt. Seit einigen Dekaden wird Robinie vor allem in Mittel-, Süd- und Südosteuropa kultiviert. Die Nachfrage an hochwertiger Robinie kann aus heimischen Vorräten nicht gedeckt werden; entsprechende Ladungen aus Ungarn, Polen etc. komplettieren das hiesige Rohholzaufkommen/Angebot.

Holzbild:
Das Kernholz zum Splint hin scharf abgesetzt, im frischen Zustand grünlich-gelb, goldbraun nachdunkelnd.
Poren im Frühholz grob, ringförmig angeordnet und durch starke Verthyllung fast weiß erscheinend.
Spätholzporen fein, durch helle Speicherzellen markiert. Die scharf abgesetzten Jahresringe ergeben auf den Längsflächen deutliche Flader- bzw. Streiferbilder. Dekorativ.

Eigenschaften:
Das spez. Gewicht wird bei einer Holzfeuchte von 12 % mit 0,77 ( 0,62...0,90 ) t/cbm angegeben. Robinienholz ist mäßig schwindend, das tangentiale Schwindmaß beträgt 6,3 %, das radiale 3,9 %.
Die Trocknung ist langsam, aber i.P. unproblematisch. Gut bearbeitbar mit allen Werkzeugen, es werden glatte Oberflächen erzeugt. Robinie ist auffalllend hart und biegefähig. Starke Abmessungen neigen zum Verdrehen, die Formbeständigkeit ist nur mittelmäßig, die Witterungsbeständigkeit hoch ( Klasse 1/2 )

 
made @ enobe.de | kontakt : info@parkettmeister.de | aktualisiert: Januar 2004 . Berlin