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Momoqui
Name und Verbreitung:
Botanisch gehört Caesalpinia pluviosa zu den Leguminosen und ist daher verwandt mit Fernambuc und Partridge Wood/"Coffee wood" (US). Momoqui ist im Trockenwald der Region Santa Cruz verbreitet und kommt dort recht häufig vor (mittlere Abundanz).

Holzbild:
Das Kernholz ist olivbraun und wird später kaffeebraun. Von der Grundfarbe erinnert das Holz an Tajibo/Ip, bzw. an Afrormosia.
Momoqui ist feinporig, dicht und ohne eine ausgeprägte Struktur, die Maserung ist entsprechend unauffällig. Auffällig sind lediglich die häufig gegeneinander verlaufenden Faserbündel (Wechseldrehwuchs).

Eigenschaften:
Dichte bei 12% Holzfeuchte beträgt im Schnitt 1,0 t/cbm.
Momoqui ist sehr hart, dennoch nur mäßig schwindend ohne eine Tendenz zur Rissbildung. Die Bearbeitbarkeit ist angesichts der Dichte einigermaßen gut. Gut zu drechseln und zu polieren, HM-Werkzeuge werden empfohlen.
Biegesteifigkeit und Härte von Momoqui sind sehr hoch. Aus dem Holz der verwandten Caesalpinia echinata werden Geigenbögen hergestellt. Die Biegesteifigkeit dieser Holzart wird von keiner anderen Holzart übertroffen. Das Holz von Momoqui ist für den Außenbau geeignet (Resistenzklasse 1). Die Wasseraufnahme ist extrem langsam, das Stehvermögen im Feuchtewechsel hervorragend.

 
made @ enobe.de | kontakt : info@parkettmeister.de | aktualisiert: Januar 2004 . Berlin